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Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Optimale Therapieergebnisse und WIN-WIN-Situation

Kooperative und Interdisziplinäre Praxis in der Zahnheilkunde

Medizinischer Fortschritt, therapeutische Innovationen und die Behandler spezifischen Leistungen fordern den Spezialisten. Die moderne Zahnheilkunde kennt verschiedene Modelle einer Zusammenarbeit.

So steht bei der interdisziplinären Praxis in erster Linie das optimale Therapieergebnis im Vordergrund. Bei der kooperativen Praxis geht es um die Win-Win-Situation beider Behandler.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die nachfolgend dargestellten Fälle zeigen Beispiele der Kooperativen und Interdisziplinären Praxis.

Zuweisende Praxis

Die zuweisende Praxis ist vereinfacht gesehen ein tradierter Klassiker.

Fall 1: Extraktion retinierter Zahn 18

Der zahnärztliche Behandler überweist den Patienten an einen Spezialisten. Der Patient kann sich jetzt an einen Oralchirurgen oder Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen seines Vertrauens wenden. Die Motivation des zahnärztlichen Behandlers ist, vereinfacht gesehen, diesen Eingriff nicht lege artis durchführen zu können oder einfach nicht durchführen zu wollen.

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Interdisziplinäre Praxis

Bei den folgenden Fällen 2,3,4 steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Vordergrund. Hier geht es um die Aufgabenteilung, bei der in der Regel mindestens ein Spezialist mitwirkt. Mit der Zielsetzung einer optimierten Therapie bzw. eines optimalen Therapieerfolges.

Fall 2: Implantat getragener ZE im OK, Regio 17-27

Im Zuge der Rekonstruktion des OK durch die Zahnärztin, werden die implantologischen Behandlungsleistungen vom Spezialisten übernommen. Die Überweisung an den Implantologen erfolgt in der Regel gezielt.

Fall 3: Behandlung von craniomandibulären Dysfunktionen

Die CMD-Therapie wird von dem behandelnden Kieferorthopäden durchgeführt und von einem Co-Therapeuten unterstützt. Die Überweisung erfolgt gezielt an einen Osteopathen mit Ausbildungsqualifikationen CMD.

Fall 4: Endodontologische Behandlung

Im Rahmen der Vorbehandlung überweist der behandelnde Zahnarzt den Patienten an einen Spezialisten. Der Zahnarzt weiß um die Qualitäten des Endodontologen und arbeitet seit Jahren erfolgreich mit ihm zusammen.

Kooperative und Interdisziplinäre Praxis

Fall 5: Interne Zusammenarbeit in einer Mehr-Behandler-Praxis

In dieser Praxis haben sich einzelne zahnärztliche Behandler/-innen auf einen Tätigkeitsschwerpunkt spezialisiert. (Endo, Impl., PA, CMD, usw.) Die Behandlung wird von mindestens einem Spezialisten unterstützt/begleitet. Die Zuweisung erfolgt intern.

Das bietet der Mehr-Behandler-Praxis 3 entscheidende Vorteile:
1. Die spezialisierten Behandler können verstärkt ihrem Tätigkeitsschwerpunkt nachgehen.
2. Der Patient erfährt durch das Mitwirken von Spezialisten eine optimierte Therapie, ein besseres Behandlungsergebnis.
3. Die Praxis arbeitet ökonomisch rentabel, weil Zuweisungen im eigenen Hause erfolgen und Patienten bei der Behandlung durch einen hinzugezogenen, mitwirkenden Spezialisten zudem ein höheres Honorar voraussetzen und akzeptieren.

Fall 6: Externe Zusammenarbeit, zwischen KfO und ZAP, ästhetisch-rekonstruktive Behandlung

Behandler: Kieferorthopädin
Behandlung: KIG 1-2, u.a. gering ausgeprägtes Diastema
Therapie: minimalinvasiv
Therapie-Alternativen: Schienentherapie (Insivisalign) vs. ästhetisch-rekonstruktiv (Composite)

Die behandelnde Kieferorthopädin überweist die Patientin bzgl. des Diastemas an ihren Kollegen „Zahnarzt Hugo“. „Hugo“ ist der Profi, wenn es um minimalinvasive ästhetische Composite-Restaurationen geht. Die Zusammenarbeit funktioniert seit Jahren sehr gut.
Und im Gegenzug werden die in der Zahnarztpraxis „Hugo“ vorstelligen Patienten mit auffälligen Befunden und indizierten KfO-Behandlungen im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung an die Kieferorthopädin „konsiliar“ überwiesen.

Kooperative Praxis

Fall 7: Kooperation zwischen Kieferorthopädie und Hauszahnarzt

Gezielte Zuweisung durch den Zahnarzt an einen bestimmten Kieferorthopäden. Die Empfehlung wird von den meisten Patienten befolgt. Die Win-Win-Situation ergibt sich dadurch, dass die Kieferorthopädische Praxis streng darauf achtet, dass der „kleine Patient“ über den Zeitraum der KfO-Behandlung regelmäßig beim Hauszahnarzt vorstellig wird. Individual-Prophylaxe beim Zahnarzt und Spezielle Multiband-Reinigung in der KfO sichern somit nicht nur ein optimales Therapieergebnis.

Entscheidend für den Erfolg einer kooperativen und interdisziplinären Praxis, sind Motivation und Zielsetzung einer Zusammenarbeit.

Alle dargestellten Modelle basieren auf Kompetenz und Vertrauen und distanzieren sich damit von rein monetären Geschäftsmodellen, wie z.B. bei ausgesetzten Kopfgeld und Fangprämien für Patienten, die primär auf eine optimierte Compliance des Kollegen setzen.

Honorar

Interdisziplinäre Zusammenarbeit:       Preis nach Vereinbarung

Weitere Informationen

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Das Thema „Interdisziplinäre Zusammenarbeit“ bzw. Interdisziplinäre und Kooperative Praxis wird im Rahmen eines Seminars intensiv behandelt.

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