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Leistungsstundensatz-Killer in Zahnarztpraxen eliminieren

Leistungsstundensatz-Killer in Zahnarztpraxen eliminieren

Leistungsstundensatz-Killer in Zahnarztpraxen eliminieren

Bei gleichem Zeiteinsatz und gleicher Leistung mehr verdienen.

Mit einer Beseitigung von Leistungsstundensatz-Killern bewirken Sie als Zahnärztin bzw. als Zahnarzt, dass Sie bei gleicher Zeit und gleichem Behandlungsspektrum einfach mehr verdienen.

In diesem Blog-Beitrag wird erläutert, was Leistungsstundensatz-Killer sind, warum diese die Leistung der Zahnarztpraxis signifikant schmälern, wie Sie als Zahnärztin bzw. als Zahnarzt diese Stundensatz-Killer erkennen und eliminieren und im Ergebnis einfach mehr Gewinn erwirtschaften.

Wenn Sie als Zahnärztin bzw. Zahnarzt mit Ihrem generierten Honorarumsatz unzufrieden sind, dann liegt das unter anderem genau an diesen Leistungsstundensatz-Killern. Damit werden Ausfälle und Störungen, sowie Beschäftigungen und besondere Umstände bezeichnet, die zwar Zeit beanspruchen, denen aber keine bzw. nicht ausreichende Einnahmen gegenüberstehen.

Weil Leistungsstundensatz-Killer häufig nicht als solche erkannt werden, schleichen sich diese uneffektiven Beschäftigungen und Gegebenheiten schnell in der Praxis ein. Sei es durch Unkenntnis von betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen, durch unreflektiertes Handeln oder einfach durch lieb gewonnene Gewohnheiten. Daher sind Leistungsstundensatz-Killer auch mehr oder weniger ausgeprägt in jeder Zahnarztpraxis vorhanden.

10 klassische Stundensatz-Killer in der Zahnarztpraxis:

  1. Behandlungsausfall. Bedingt durch kurzfristige Terminabsagen oder Nichterscheinen der Patienten, sogenannten No-Shows. Oder auch bei einem vorliegendem Investitionsstau, wenn Behandlungseinheiten und Geräte öfter defekt sind.
  2. Ineffiziente bzw. verkürzte Behandlungszeiten, wenn Patienten z.B. zu den vereinbarten Terminen zu spät kommen. Oder auch durch eine suboptimale Terminierung, wenn die angesetzte Zeit für die geplante Behandlung von der tatsächlichen Behandlung abweicht. Ebenso bei ungeplant vielen Dolor-Patienten, die den geplanten Tagesablauf durch einander bringen.
  3. Kurzzeitbehandlungen und häufiger Stuhlwechsel. Zum Beispiel: 5 Minuten Behandlung bei 10 Minuten Rüstzeit. Oder wenn überproportional viele einzelne Füllungen und Einzelkronen gemacht werden, die Behandlung sich hier auf mehrere Termine erstreckt anstatt an einem Langzeittermin durchgeführt wird.
  4. Unzureichende Vorbereitung der Behandlung und Behandlungs-Zimmer durch die Mitarbeiterinnen. Wenn benötigte Geräte oder auch Materialien bei der Behandlung fehlen, weil diese nicht bereitgestellt oder nicht rechtzeitig beim Depot bestellt bzw. nicht geliefert wurden.
  5. Die Praxisorganisation und die Personalführung betreffend: In erster Linie sind es hier ausufernde Beratungsgespräche, die bei laufender Praxis geführt werden. Des Weiteren auch auffällig häufig krankheitsbedingte Ausfälle der Mitarbeiter. Die Praxis muss sich dann kurzfristig umstellen und neu organisieren. Gleiches gilt, wenn den Mitarbeitern großzügig Urlaubstage außerhalb der regulären Praxisferien gewährt werden.
  6. Ein mangelndes Delegieren an Mitarbeiter. Hier sind es Beratungsgespräche, die vom Praxisinhaber lieber selbst geführt werden. Allerdings auch fachliche Arbeiten im Rahmen der Prophylaxe, PZR und UPT, sowie beim ZE, weil schlichtweg qualifiziertes Personal fehlt oder Mitarbeiter die geforderten Arbeiten nicht selbständig ausführen können.
  7. Zahnersatz / Schnittstelle Praxis und Fremdlabor. Z.B., wenn Termine für ZE und Anproben Aufgrund verspäteter Zulieferungen des Fremdlabors platzen. Oder ein mangelndes Fehler-Management bei einer auffällig hohen Fehlerquote bei Zahnersatz. Ebenso unvorteilhafte Zugeständnisse gegenüber Patienten. Z.B. das provisorische zementieren von Kronen und Brücken mit Hinweis, dass man noch Änderungen auf Wunsch des Patienten vornehmen könne.
  8. Mangelnde Zeit- und Selbstdisziplin des Behandlers. Z.B. ein verspäteter Behandlungsbeginn, Unterbrechungen der Behandlungen durch Telefonate, usw.
  9. Kreativität bzw. Individualität des Behandlers. Wenn Mitarbeiter die Behandlung nicht vorbereiten konnten, weil es spontan zu Abweichungen vom eigentlichen Therapieplan kam. Oder bei der Übertreibung der eigenen Stärke „Streben nach Präzision“, was dann zum Perfektionismus ausartet. Bei Mehr-Behandler-Praxen / einem Z-MVZ mit angestellten Zahnärzten kommt dann noch die mangelnde interdisziplinäre Zusammenarbeit bzw. kooperative Praxis hinzu. Wenn z.B. ein Behandler jede PA mit „Biegen und Brechen“ selbst therapiert, obwohl es im Team hier ausgebildete Spezialisten gibt, die diese Tätigkeit wesentlich effektiver und effizienter durchführen könnten.
  10. Dokumentations- und Abrechnungsmängeln. Dazu zählen z.B. erbrachte Leistungen, die aufgrund mangelnder Dokumentation nicht abgerechnet werden können.

Fazit: Leistungsstundensatz-Killer schmälern das betriebswirtschaftliche Ergebnis der Zahnarztpraxis. Ein eliminieren dieser Stundensatz-Killer bewirkt, dass Sie als Zahnärztin und als Zahnarzt Ihre Leistung aufwerten und bei gleichem Zeiteinsatz und gleichem Behandlungsspektrum einfach mehr verdienen.

Mehr Informationen rund um das Thema Betriebswirtschaftliche Optimierung einer Zahnarztpraxis erhalten Sie auf meiner Website https://praxis-analysen.de sowie auf YouTube.

Kontakt und Informationen
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Unternehmensberatung und Coaching für Zahnärzte
Mathias Leyer, Gesundheitsökonom FH
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