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Fehlende Überzeugung und mangelnder Anreiz für angestellte Zahnärzte im Z-MVZ

Fehlende Überzeugung und mangelnder Anreiz für angestellte Zahnärzte im Z-MVZ

Fehlende Überzeugung und mangelnder Anreiz für angestellte Zahnärzte im Z-MVZ

„Das mach ich nicht!“ Diese Aussage hat es schon in sich. Und weil es schon förmlich nach Widerstand klingt, wird das in aller Regel auch nicht offen kommuniziert, sondern eher stillschweigend praktiziert.

[Blog-Beitrag 4.8, Z-MVZ Personal-Management – Ängste, Blockaden und Widerstände in zahnmedizinischen Versorgungszentren mit angestellten Zahnärzten]

Die Arbeiten und Tätigkeiten, die ungern oder grundsätzlich nicht ausgeführt werden beziehen sich auf einzelne Behandlungsleistungen oder Patienten-Zielgruppen.

1. Die Nichtbehandlung von speziell vorerkrankten Patienten aus Angst vor Ansteckung bzw. der Unsicherheit im Umgang mit einem Krankheitsbild. Das traf vorwiegend in den 1980er und 1990er Jahren bei Patienten mit Viruskrankheiten, wie Hepatitis und HIV zu, die dann vereinzelt ausgegrenzt wurden.

2. Ein Ausgrenzen von sogenannten „Problempatienten“. Wie sagte schon Professor Fressmaier:
Der routinierte Praktiker hat ein Gespür für den „problematischen“ Patienten und er erkennt unbewusst die Patienten, die sich nicht in die Alltagsroutine einordnen lassen.
Allerdings kann ein willkürliches Ausgrenzen von sogenannten „Problem-Patienten“ zu Mindereinnahmen von bis zu 25% des Zahnarzt-Honorars führen und Negativ-Bewertung in Ärzteportalen, wie z.B. bei Jameda oder auch bei Google nach sich ziehen.

3. Leistungen, die nicht angeboten werden, weil sie umsatztechnisch nicht vergütet werden. Das können ZE-Leistungen sein, wo der größte Anteil der Rechnung dem Labor zu Gute kommt, ebenso auch Behandlungsleistungen Prophylaxe und UPT.

4. Eine mangelnde interdisziplinäre Zusammenarbeit und kooperative Praxis aus Angst vor Umsatzeinbußen. Z. B. das Delegieren einer Parodontitis-Behandlung an einen Kollegen, der sich auf die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen spezialisiert hat.
Dann heißt es – bzw. es wird sich gedacht: „Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach!“

Diese Beispiele, insbesondere die ersten drei, spiegeln meine persönlichen Erfahrungswerte als Praxis-Coach und -Berater über einen Zeitraum der letzten 25 Jahre wider. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

Der vierte Punkt, die mangelnde interdisziplinäre Zusammenarbeit und kooperative Praxis aus Angst vor Umsatzeinbußen, ist in nahezu jeder Mehrbehandlerpraxis mit angestellten Zahnärzten ein aktuelles Thema. Für Z-MVZ Inhaber/innen und personalverantwortliche Manager/innen also einen lohnenswerten Blick wert.

Das Video zum Thema: Fehlende Überzeugung und mangelnder Anreiz für angestellte Zahnärzte im Z-MVZ

Ängste, Blockaden und Widerstände in zahnmedizinischen Versorgungszentren mit angestellten Zahnärzten führen zu hohen Reibungsverlusten, schmälern das betriebswirtschaftliche Ergebnis und ziehen im Wort Case Szenario eine Kündigung herbei.

Andererseits: Gelingt es dem Z-MVZ, diese Ängste, Blockaden und Widerstände zu reduzieren oder ganz zu beseitigen, begünstigt dies die Performance und die Zufriedenheit angestellter Zahnärzte. Das zahnmedizinische Versorgungszentrum profitiert gemeinsam mit den angestellten Zahnärzten von einem exzellenten Ergebnis und unterreicht damit gleichzeitig seine Arbeitgeber-Attraktivität.

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Die Video-Serie zum Thema Z-MVZ Personal-Management: „Ängste, Blockaden und Widerstände angestellter Zahnärzte in zahnmedizinischen Versorgungszentren“.

Ein professionelles Handeln von Ängsten, Blockaden und Widerständen bietet enorm viel Möglichkeiten und Chancen. Nicht zuletzt, weil es in Mehrbehandlerpraxen so viele Ansätze gibt.

Wenn Sie als Z-MVZ Inhaber/in bzw. als personalverantwortliche/r Manager/in eines Z-MVZ sich diesem interessanten und lohnenswerten Thema annehmen wollen und hier etwas einzigartiges bewegen möchten, dann schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen mich einfach an.

Mehr Informationen rund um das Thema Z-MVZ mit angestellten Zahnärzten erfolgreich gründen und optimieren erhalten Sie auf meinen Websites https://praxis-analysen.de und https://zahnarztpraxis-konzept.de sowie auf meinen YouTube Kanälen.

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ML PRAXISANALYSEN
Unternehmensberatung und Coaching für Zahnärzte
Mathias Leyer, Gesundheitsökonom FH
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