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Haben angestellte Zahnärzte im Z-MVZ zu wenig Zeit für qualitativ hochwertige Leistungen?

Haben angestellte Zahnärzte im Z-MVZ zu wenig Zeit für qualitativ hochwertige Leistungen?

Haben angestellte Zahnärzte im Z-MVZ zu wenig Zeit für qualitativ hochwertige Leistungen?

[Blog-Beitrag 4.14 der Video- und Blogbeitrags-Serie Z-MVZ Personal-Management – Ängste, Blockaden und Widerstände in zahnmedizinischen Versorgungszentren mit angestellten Zahnärzten]

 

In diesem Blogbeitrag geht es um die Meinung bzw. Aussage von angestellten Zahnärzten:
„Die verlangen Pfusch von mir!“

Hintergrund für diesen Konflikt sind Konfrontationen mit verfehlten betriebswirtschaftlichen Zielen. Z.B. im Rahmen einer Ärztebesprechung, wo Umsätze im direkten Vergleich mit allen Kollegen offen präsentiert werden. Ggf. kommt noch der Hinweis: „Ihr müsst einfach schneller arbeiten – eure Kollegen schaffen das ja schließlich auch!“

Angestellte Zahnarzt interpretieren das dann für sich folgendermaßen, sinngemäß: „Wenn ich schneller arbeiten muss, geht das deutlich zu Lasten der Qualität. Ich soll also Pfusch abliefern!“ Und nicht selten wird das dann auch so deutlich kommuniziert.

Das Video zum Thema: „Die verlangen Pfusch von mir!“ „Haben angestellte Zahnärzte im Z-MVZ wirklich zu wenig Zeit, qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen, die sich betriebswirtschaftlich gesehen auch rechnen?“

Diese Situation stellt in einem zahnmedizinischen Versorgungszentrum bzw. in einer Mehrbehandlerpraxis i.d.R. keine Ausnahme dar. Betriebswirtschaftlich gesehen kommt es hier zu dem sogenannten Pareto-Effekt. Das bedeutet, ein Teil der Zahnärzte arbeitet nicht nur unwirtschaftlich, im Ergebnis muss hier das Z-MVZ bei den defizitär arbeitenden Zahnärzten noch Geld drauf gelegen.

Inhaber, personalverantwortliche Manager und kaufmännische Leitung einer Mehrbehandlerpraxis unterstreichen ihre Aussage dann oft mit dem Hinweis: „Ihr müsst einfach schneller arbeiten – eure Kollegen schaffen das ja schließlich auch!“

Warum angestellte Zahnärzte betriebswirtschaftliche Ziele verfehlen und anvisierte Umsatz-Ziele nicht erreichen, dafür gibt es mehrere Gründe bzw. Ursachen, wie z.B.:

  • fehlende Routine
  • Leistungsstundensatz-Killer
  • Perfektionismus
  • Motivation / Komfortzone

Betriebswirtschaftliche anvisierte Honorarumsätze werden nicht erreicht, wenn es einem jungen Behandler einfach an Routine fehlt und dieser, im Vergleich zu seinen erfahrenen Kollegen für die gleiche Behandlungsleistung einfach mehr Zeit benötigt.

Nun kann es auch sein, dass die jeweiligen Behandlungen einfach zu großzügig terminiert werden. Anstatt der tatsächlich benötigten 30 Minuten wurden hier 45 Minuten eingeplant. Das führt dann zu sogenannten Leistungsstundensatz-Killern. Und in der Summe können diese Killer das Ergebnis bis zu 25% schälern. Es lohnt sich also hier mal einen genauen Blick drauf zu werfen.

Ein weiterer Grund kann auch eine Übertreibung der eigenen Stärke sein – dem Streben nach Präzision. Das führt dann zum Perfektionismus. Perfektionisten benötigen zwangsweise viel mehr Zeit. Und das Übel daran, sie sich dann im Zweifelsfall immer noch nicht mit dem Ergebnis und sich selbst zufrieden.

Einen vierten Punkt – die Motivation angestellter Zahnärzte – möchte ich auch noch benennen, weil dieser sich in der gängigen Praxis ab und zu mal bestätigt: Das ist die Gegebenheit, dass ein – in diesem Fall ein angestellter Zahnarzt – seine Berufung darin sieht, einfach nur schön arbeiten zu wollen, ohne dabei auf andere wichtige Faktoren, wie z.B. das betriebswirtschaftliche Ergebnis, zu achten. Hintergrund für diese selbst geschaffene oder gewährte Komfortzone ist, dass seine Frau zuhause ausreichend Geld verdient. Also eine Sache der grundsätzlichen Motivation und Einstellung.

Für Z-MVZ Inhaberinnen und Inhaber, die kaufmännische Leitung, sowie für personalverantwortliche Manager eines zahnmedizinischen Versorgungszentrums besteht hier zwingender Handlungsbedarf. Die Meinung bzw. kommunizierte Aussage von angestellten Zahnärzten: „Ihr verlangt Pfusch von mir!“ – kann und darf so nicht im Raum stehen bleiben!

Ängste, Blockaden und Widerstände in zahnmedizinischen Versorgungszentren mit angestellten Zahnärzten führen zu hohen Reibungsverlusten, schmälern das betriebswirtschaftliche Ergebnis und ziehen im Wort Case Szenario eine Kündigung herbei.

Andererseits: Gelingt es dem Z-MVZ, diese Ängste, Blockaden und Widerstände zu reduzieren oder ganz zu beseitigen, begünstigt dies die Performance und die Zufriedenheit angestellter Zahnärzte. Das zahnmedizinische Versorgungszentrum profitiert gemeinsam mit den angestellten Zahnärzten von einem exzellenten Ergebnis und unterreicht damit gleichzeitig seine Arbeitgeber-Attraktivität.

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Die Video-Serie zum Thema Z-MVZ Personal-Management: „Ängste, Blockaden und Widerstände angestellter Zahnärzte in zahnmedizinischen Versorgungszentren“.

Ein professionelles Handeln von Ängsten, Blockaden und Widerständen bietet enorm viel Möglichkeiten und Chancen. Nicht zuletzt, weil es in Mehrbehandlerpraxen so viele Ansätze gibt.

Wenn Sie als Z-MVZ Inhaber/in bzw. als personalverantwortliche/r Manager/in eines Z-MVZ sich diesem interessanten und lohnenswerten Thema annehmen wollen und hier etwas einzigartiges bewegen möchten, dann schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen mich einfach an.

Mehr Informationen rund um das Thema Z-MVZ mit angestellten Zahnärzten erfolgreich gründen und optimieren erhalten Sie auf meinen Websites https://praxis-analysen.de und https://zahnarztpraxis-konzept.de sowie auf meinen YouTube Kanälen.

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Unternehmensberatung und Coaching für Zahnärzte
Mathias Leyer, Gesundheitsökonom FH
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