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Teamwork im Z-MVZ: angestellte Zahnärzte und Assistenz

Teamwork im Z-MVZ: angestellte Zahnärzte und Assistenz

Teamwork im Z-MVZ: angestellte Zahnärzte und Assistenz 

[Blog-Beitrag 4.17, Z-MVZ Personal-Management – Ängste, Blockaden und Widerstände in zahnmedizinischen Versorgungszentren mit angestellten Zahnärzten]

 

Personal-Management und -Einsatzplanung in Mehrbehandlerpraxen mit angestellten Zahnärzten

Nicht selten beklagen sich angestellte Zahnärzte in einer größeren Mehrbehandlerpraxis (Z-MVZ), dass ihnen keine Assistenz zur Seite steht, mit der sie kontinuierlich planen und als eingespieltes Team zusammenarbeiten können. Je nach Bedarf und Verfügbarkeit wird ihnen die Stuhl-Assistenz zugewiesen. Ein Umstand, der zahnärztliche Behandler irritieren und verärgern sowie mental belasten kann.

In einer kleinen Einzelpraxis reduzieren sich solche Herausforderungen auf ein Minimum. So werden die Ferien i.d.R. gemeinsam als Praxisurlaub gestaltet, sodass hier der Praxisinhaber – bis auf andere besondere Umstände – immer auf sein Team zählen kann.

Anders in einer Mehrbehandlerpraxis. Bei der Urlaubsplanung kann hier sehr flexibel verfahren werden, sodass einzelne Mitarbeiterinnen und Behandler ihre Ferien wunschgemäß planen können. Das ist ein großer Vorteil gegenüber einer kleinen Einzelpraxis.

Z-MVZ Personal-Einsatzplanung in zahnmedizinischen Versorgungszentren mit angestellten Zahnärzten.

Abbildung Personal-Einsatzplanung in zahnmedizinischen Versorgungszentren mit angestellten Zahnärzten.

 

Herausforderung Personal-Einsatzplanung im Z-MVZ mit angestellten Zahnärzten

Nun gibt es noch eine Reihe weiterer Umstände, die mit dazu beitragen, dass zahnärztliche Behandler im Z-MVZ sich mit wechselnden Assistentinnen arrangieren dürfen. Z.B.:

  • wenn Mitarbeiterinnen eine Fortbildung während der Woche besuchen
  • der Klapperstorch zugeschlagen hat (Regelungen bei Arbeitsverbot und Mutterschutz)
  • das Z-MVZ einen hohen Krankenstand zu beklagen hat
  • oder bei einer auffällig hoher Mitarbeiterfluktuation
  • und im Worst-Case-Szenario unter einem chronischen Personalmangel leidet

Dann ist die Personaleinsatzplanung wahrlich kein Zuckerschlecken, sondern entpuppt sich als tägliche Herausforderung, wo man es schließlich dann doch keinem Recht machen kann.

Ich persönlich habe die Aussage von angestellten Zahnärzten einmal zu Anlass genommen, es genauer zu hinterfragen und es untersucht, ob es wirklich so ist, dass sie zum Beispiel 75 Arbeitstage im Jahr ohne ihre Assistenz auskommen müssen. Mit dem Ergebnis: Das Gefühl ließ sich im Mittelwert nur zu 50% rational begründen. Anstatt der empfundenen 75 Tage waren es dann doch nur 30-40 Tage.

Zudem hat sich in den meisten Fällen bestätigt, das die betroffenen Zahnärzte und ihre Assistentinnen ihre Ferien unabhängig voneinander geplant hatten. Das erklärt, warum dann anteilig 25 Tage im Jahr die eigene Stuhlassistenz eben nicht zur Verfügung steht.

 

Das Video zum Thema: „Teamwork im Z-MVZ – angestellte Zahnärzte und Assistenzen der Behandlung“

Nun ist es eine Eigenschaft von uns Menschen, dass wir gerne etwas annehmen und erwarten, andererseits uns schnell beklagen, wenn uns etwas nicht gefällt.

Für personalverantwortliche Manager bedeutet das, dass sie angestellte Zahnärzte informieren, wann und warum sie im laufenden Jahr ggf. mit einer anderen Stuhlassistenz vorliebnehmen dürfen. Z.B. auch während der Urlaubszeit.

Unabhängig davon sind eine auffällig hohe Mitarbeiterfluktuation und eine permanent knappe Personaldecke von der Unternehmensführung einer Mehrbehandlerpraxis (Z-MVZ) kritisch zu hinterfragen.

Herausforderung für das Personal-Management im Z-MVZ mit angestellten Zahnärzten - die Personal-Einsatzplanung.

Abbildung: Herausforderung für das Personal-Management im Z-MVZ mit angestellten Zahnärzten – die Personal-Einsatzplanung.

 

Ängste, Blockaden und Widerstände angestellter Zahnärzte im Z-MVZ

Ängste, Blockaden und Widerstände in zahnmedizinischen Versorgungszentren mit angestellten Zahnärzten führen zu hohen Reibungsverlusten, schmälern das betriebswirtschaftliche Ergebnis und ziehen im Wort Case Szenario eine Kündigung herbei.

Andererseits: Gelingt es dem Z-MVZ, diese Ängste, Blockaden und Widerstände zu reduzieren oder ganz zu beseitigen, begünstigt dies die Performance und die Zufriedenheit angestellter Zahnärzte. Das zahnmedizinische Versorgungszentrum profitiert gemeinsam mit den angestellten Zahnärzten von einem exzellenten Ergebnis und unterreicht damit gleichzeitig seine Arbeitgeber-Attraktivität.

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Die Video-Serie zum Thema Z-MVZ Personal-Management: „Ängste, Blockaden und Widerstände angestellter Zahnärzte in zahnmedizinischen Versorgungszentren“.

Ein professionelles Handeln von Ängsten, Blockaden und Widerständen bietet enorm viel Möglichkeiten und Chancen. Nicht zuletzt, weil es in Mehrbehandlerpraxen so viele Ansätze gibt.

Wenn Sie als Z-MVZ Inhaber/in bzw. als personalverantwortliche/r Manager/in eines Z-MVZ sich diesem interessanten und lohnenswerten Thema annehmen wollen und hier etwas einzigartiges bewegen möchten, dann schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen mich einfach an.

Mehr Informationen rund um das Thema Z-MVZ mit angestellten Zahnärzten erfolgreich gründen und optimieren erhalten Sie auf meinen Websites https://praxis-analysen.de und https://zahnarztpraxis-konzept.de sowie auf meinen YouTube Kanälen.

 

Kontakt und Informationen

ML PRAXISANALYSEN
Unternehmensberatung und Coaching für Zahnärzte
Mathias Leyer, Gesundheitsökonom FH
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